Sehenswürdigkeiten in Budapest

1. BUDAER BURG UND MATTHIAS-KIRCHE

Die Budaer Burg und das gesamte Burgviertel sind die berühmtesten und von Touristen meist besuchten Sehenswürdigkeiten von Budapest. Der königliche Palast ist ein Symbol für das Land, es war der Schauplatz für Schlachte und Kriege ab dem 13. Jahrhundert. Im Burgviertel finden die Besucher drei Kirchen – unter ihnen die Matthias-Kirche auf dem Dreifaltigkeitplatz oder die Krönungskirche in der Budaer Burg, ein Denkmal mit langer Geschichte, eine der schönsten und berühmtesten katholischen Kirchen von Budapest – fünf Museen, mehrere historische Gebäude, Denkmäler und auch ein Theater. Von der Fischerbastei aus und vom Platz vor der Nationalgalerie ist das Panorama herrlich, eine der schönsten Strecken der Donau kann man hier besichtigen.

2. SZÉCHENYI KETTENBRÜCKE (SZÉCHENYI LÁNCHÍD)

Es ist die erste Denkmal-Brücke der Hauptstadt, im Hintergrund mit der Budaer Burg ist es ein wunderbarer Anblick, der bereits viele Touristen nach Budapest lockte. Im Auftrag vom Graf István Széchenyi wurde die Brücke vom Planer William Tierney Clark entworfen und von Adam Clark von 1839 bis 1849 ausgeführt. Die Zerstörungen des Weltkrieges überlebte auch diese Donau-Brücke nicht, im Jahre 1949, zum 100. Jahrestag der Erstellung wurde sie neu aufgebaut. Auf den Tunnel der Budaer Seite kann man auch zu Fuß hinaufgehen, von hier hat man dann ein ausgezeichnetes Panorama auf die Donau.

3. PARLAMENT

Am rechten Ufer der Donau steht das größte Gebäude des Landes, der ständige Ort des Parlaments, das im neugotischen Stil erbaut wurde. Der Gebäudekomplex wurde zwischen 1884 und 1904 nach den Plänen von Imre Steindl gebaut. Die Länge vom aus 691 Räumen bestehenden Gebäude ist 268 meter, die Höhe seiner Kuppel beträgt 96 meter. Seit 2000 sind die Krönungsjuwelen Ungarns im Parlament zu sehen: die Krone von St. Stephan, der Zepter, der Reichsapfel und das Schwert aus der Renaissancezeit.

4. HELDENPLATZ

Die drei wichtigsten Elemente des riesigen Geländes ist die im Jahre 1896 gebaute Kunsthalle, das im Dezember 1906 übergegebene Museum für Schöne Künste und das die beiden visuell verbindende Millenniumsdenkmal, in dessen Mitte der Erzengel Gabriel auf der 36 Meter hohen Säule in seinen Händen die Heilige Ungarische Krone und das apostolische Doppelkreuz hält. Das Denkmal wurde im eklektischen Stil und in Form eines Halbkreisbogens gebaut. In der linken und rechten Säulenhalle stehen die Statuen die Statue von jeweils sieben namhaften Persönlichkeiten der ungarischen Geschichte.   5. ST.-STEPHANS-BASILIKA Die Basilika vom Heiligen Stephan ist eines der bedeutendsten kirchlichen Gebäude Ungarns, eine der größten Sehenswürdigkeiten in Budapest. Es ist der wichtigste Ort des Kultes vom Heiligen Stephan. Hier wird die mumifizierte, unversehrt erhaltene rechte Hand des Namensgebers der Basilika, des den Staat gründenden Königs, Heiligen Stephan I., die sog. Heilige Rechte, aufbewahrt. Die Kuppel der größten Kirche von Budapest ist von jedem Punkt der Stadt zu sehen. Die im klassizistischen Stil erbaute Basilika wurde von 1851 bis 1905 gebaut.&nbs

6. DIE ANDRÁSSY STRASSE

Die Andrássy Straße ist mit 2310 Meter die längste Radialstraße mit einheitlicher Architektur in Budapest, die die Innenstadt mit dem Stadtwäldchen verbindet. Die Andrássy Straße wurde mit der darunter fahrenden Millenniums-U-Bahn und dem am Ende liegenden Heldenplatz im Jahre 2002 Teil des Weltkulturerbes. Die schönsten eklektischen Gebäude von Budapest sind an dieser Straße mit zahlreichen Mietshäusern mit wunderbaren Innenraum und Springbrunnen und mit dem nach den Plänen von Miklós Ybl gebauten Opernhaus zu sehen.

7. SYNAGOGE IN DER DOHÁNY UTCA

Der weltweit zweitgrößte und – zusammen mit der Synagoge in Amsterdam – der größte jüdische Tempel. Die Synagoge wurde im romantischen Stil zwischen 1854 und 1859 mit der Mitwirkung von Frigyes Feszl nach den Plänen von Ludwig Förster gebaut. Die Synagoge mit drei Tausend Sitzplätzen kann mit starker östlicher Wirkung, der Nutzung von mehrfarbigen Rohziegelsteinen und einer Gusseisenkonstruktion im Innenraum charakterisiert werden. Zur Zeit des 2. Weltkrieges war die Synagoge die Grenze des Budapester Ghettos.

8. MARGARETHENINSEL

Es ist eine längliche, schmale und 2,8 km lange Insel zwischen der Margarethen- und Árpádenbrücke und in einem der schönsten Parkanlagen der Hauptstadt. Auf der Insel sind ein Strand, eine Laufbahn, Hotel, Restaurant und Lokale neben den sakralen Baudenkmälern des Mittelalters, Promenaden mit Statuen, der von UNESCO als geschützt erklärte Wasserturm und der bekannte Musikbrunnen zu finden.

9. HEILBÄDER VON BUDAPEST

Die Stadt erhielt 1934 offiziell den Titel Badestadt, aber bereits die alten Römer genossen die Schätze der natürlichen Heißwasserquellen. Täglich fließen 70 Millionen Liter Heilwasser aus den bisher entdeckten 118 natürlichen Quellen an die Oberfläche mit einer Temperatur zwischen 21 und 78 Grad Celsius. 10 von 15 Heilbädern von Budapest sind ganzjährig geöffnet. Die Besucher können das Wasser mit Heilwirkung aus zahlreichen Trinkbrunnen von Budapest kosten.

10. GELLÉRTBERG UND DIE ZITADELLE

Der Gellértberg ist ein beliebtes Ausflugsziel in der Hauptstadt. Hier befindet sich die Zitadelle, eine ehemalige Festung, die nach der Bekämpfung der Freiheitskämpfe von 1848-49 im Jahre 1854 von den Habsburgern gebaut wurde. Von hier können die Besucher das zum Weltkulturerbe gehörende Budapester Panorama in voller Pracht besichtigen. Die Sehenswürdigkeiten des Berges sind noch die Statue des Bischofs St. Gellért, die Felsenkirche St. Gellért und die Freiheitsstatue.

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